Seit Anfang Mai ist die Software AgForce im Markt, eine Managementlösung für Lohnbetriebe. Wir sprachen mit dem AgForce Geschäftsführer Frank Anderssohn, der Kundenzufriedenheits-Managerin Manuela Pawlewski und dem Vertriebsleiter Daniel Meyer.

Was verbirgt sich hinter der Softwarelösung AgForce?

Frank Anderssohn: Wir bieten ein komplettes Softwarepaket für Lohnunternehmer an, von der Disposition über Rechnungen bis zum Controlling. Alles kompakt in einem Programm und auch mobil einfach zu nutzen.

Sie sagen mobil, was ist darunter genau zu verstehen?

Manuela Pawlewski: Mobil für die Fahrer, die auf ihrem Smartphone oder Tablet alles dabei haben, was sie brauchen. Alles zum nächsten Auftrag, inklusive Navigation, um ohne Wartezeiten mit der Arbeit zu beginnen. Auch die Arbeitserfassung ist super einfach.

Daniel Meyer: Und mobil für den Chef, der auf seinem Tablet jederzeit den kompletten Überblick hat. Er kann sich in der Zentrale oder mit dem Tablet einklinken, hat alle Kundendaten dabei und kann sogar die Controlling-Zahlen vom Sofa aus checken.

Aber am PC läuft die Software auch?

Anderssohn:Natürlich, gerade in der Zentrale ist ein großer Bildschirm hilfreich, wenn man einen Kundenauftrag per Drag & Drop verschiebt. Im Hintergrund bekommen dann alle beteiligten Fahrer die neuen Zeiten und Routen auf ihr Smartphone oder Tablet geschoben. Und auch Controlling macht am größeren Bildschirm mehr Spaß.

Was hat die Software beim Controlling im Angebot?

Pawlewski: Alles was sie eingegeben haben. Im kompletten Fall sind alle Aufträge inklusive Maschinen, Reparaturen und Tankvorgängen im System erfasst und die Fahrer klicken auf ihren aktuellen Status. Dann hat der Chef die komplette Transparenz. Kosten und Gewinn für jede Maschine, für jeden Auftrag und jeden Kunden sind ebenso auf Knopfdruck verfügbar, wie Auswertungen über Mitarbeiter und ihre Effizienz. Auch das Rechnungschreiben funktioniert dann per Knopfdruck.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Anderssohn: Viele Auswertungen sind Grafiken. Da sehen Sie alles auf einen Blick, das ist wirklich einfach.

Meyer: Und wir begleiten die Kunden bei der Einführung der Software. Keiner wird vom ersten Tag an alle Funktionen nutzen. Wir machen das zusammen Schritt für Schritt und nehmen auch die Mitarbeiter mit denn die sind oft froh darüber, endlich die Arbeitszettel loszuwerden. Unser Service ist in jeder Phase mit dabei.

Service ist ein wichtiges Stichwort, wie stellen Sie den sicher?

Pawlewski: Ich betreue unsere Softwarekunden seit über fünf Jahren und kenne mittlerweile fast alle Fragen der Kunden und alle Tricks der Software. In vielen Fällen sind das dann kurze Telefonate, die schnell zum Ziel führen.

AgForce ist also keine neue Software?

Anderssohn: Im Kern ist es die bewährte Software von trecker.com. Die haben wir übernommen und entwickeln sie weiter. Ich persönlich war zum Beispiel in den Anfangsjahren Entwickler im alten Team der Software und kenne sie wirklich von Grund auf.

Aber mit seinen Vertriebsaktivitäten hatte sich trecker.com nicht nur Freunde gemacht.

Meyer: Ja, das wissen wir und daher ist dieser klare Schnitt auch so wichtig. Denn mit AgForce fangen wir neu an. Wir bauen auf dem Bewährten auf, denn die Software ist leistungsfähig und praxisgerecht. Für die Weiterentwicklung sammeln wir die Anregungen unserer Kunden und setzen sie um, das ist unsere Strategie.

Gibt es denn schon etwas Neues zu berichten?

Anderssohn: Aber klar. Wir haben eine Schnittstelle zum agrirouter integriert. Damit greift AgForce herstellerübergreifend auf die Daten von Selbstfahrer, Traktor und angehängter Maschine zu. Kein manuelles Erfassen mehr, sondern automatisch alle Daten im System. Das macht für die Fahrer und die Chefs vieles einfacher. Und die iOS- App für Sommer ist auch gesetzt.